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Sportgruppen
Leichtathletik
Die Anfänge der Leichtathleten im Verein

Wie bereits in der Vereinsgeschichte erwähnt, wurde die Sektion Leichtathletik 1961 gegründet, nachdem Leichtathleten von der aufgelösten BSG Wismut zur BSG Lokomotive wechselten. Die BSG Lok sollte zukünftig die Leichtathletik fördern und die Sektion ausbauen, was auch gelang. 1968 gehörten schon 92 Leichtathleten zur BSG und man besaß eine eigene Kinderabteilung. 1971 waren es schon 129 und 1981 sogar 237 Sportler.

Zum Zwecke der Nachwuchsförderung wurde am 26.11.1966 auch das Trainingszentrum Leichtathletik gebildet. Dort konnten die besten und talentiertesten Leichtathleten des Kreises trainieren. Dafür stellte der Bezirk hauptamtliche Kreissportlehrer ein.

Beim TZ waren im Laufe der Jahre Herbert Ebert, Helmut Ebert, Lothar Meinhardt, Wolfgang Götze, Wilfried Dartsch, Gilbrecht Stötzner, Angelika Wenzel, Martina Pifke, Arndt Elker, Hartmut Günther, Dieter Brieger, Bernd Ertel, Werner Stengel, Regina Dartsch, Uta Beeskow, Sabine Steinberg, Birgit Jahn und Astrid Berger tätig. Für die Kinderabteilung des Vereins war die Sportlehrerin Thea Maier zuständig.

Trainiert haben die Schmöllner Leichtathleten aber nicht nur auf der Sportanlage auf dem Pfefferberg, sondern auch im Winterlager in Nöbdenitz und im Sommerlager im Ostseebad Rerik.

Staffel mit Bernd Platzek und Wolfgang Götze (Berlin 1966)
4x100m-Staffel mit Bernd Platzek und Wolfgang Götze (Berlin 1966)
4x100m Staffel - Helmut Ebert, Hans-Peter Urban, Bernd Platzek und Wolfgang Götze (v.l.n.r.)
Helmut Ebert, Hans-Peter Urban, Bernd Platzek, Wolfgang Götze (vlnr)
Erfolgreiche Zeiten in der DDR

Die Erfolge stellten sich bald ein. 1968 gingen schon drei Athleten bei der 2. Kinder- und Jugendspartakiade in Berlin an den Start. Und auch bei den Meisterschaften des Bezirks Leipzig errangen Sportler der BSG Lok regelmäßig Medaillen, z.B. 1982 9x Gold, 5x Silber und 15x Bronze. Die erfolgreichsten Mitglieder wurden zur Kinder- und Jugendsportschule nach Leipzig delegiert und gingen von dort aus ihren sportlichen und beruflichen Weg.

Zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender des Kreises zählten jedes Jahr die Leichtathletiksportfeste der BSG auf dem Pfefferberg. 1972 und 1973 hatten die Sportler in 1250 sogenannten "Aufbaustunden" die dortige Leichtathletikanlage umgebaut, sodass 1973 das 1. Schmöllner Leichtathletik-Sportfest stattfinden konnte. Bereits im ersten Jahr kamen bedeutende DDR-Sportler nach Schmölln, z.B. Klaus Schönberger, Jürgen Haase und Renate Stecher.
1974 besuchten erstmals Athleten aus der damaligen Volksrepublik Polen den Wettkampf und 2000 Besucher jubelten ihnen zu. Auch in den folgenden Jahren kamen Olympiasieger, Europameister und Mitglieder der DDR-Nationalmannschaft auf den Pfefferberg, z.B. Rolf Beilschmidt, Udo Beyer und Thomas Munkelt.

Seit 1975 unterhielt die Abteilung Kontakte zu Leichtathleten aus Limanova in der damaligen Volksrepublik Polen. Schon 1974 hatte man drei Athleten zu einem Wettkampf nach Krakau geschickt. Die Vergleichskämpfe zwischen den Kreisen Schmölln und Limanova wurden fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders.

Spartakiadesieger mit ihrem Trainer Helmut Ebert
Spartakiadesieger mit ihrem Trainer Helmut Ebert
Rolf Beilschmidt beim Schmöllner Leichtathletiksportfest (1975)
Rolf Beilschmidt beim Schmöllner Leichtathletiksportfest (1975)
Vergleichskampf Limanowa - Schmölln
Vergleichskampf Limanowa - Schmölln
Vergleichskampf Limanowa - Schmölln
Vergleichskampf Limanowa - Schmölln
Entwicklung nach der Wende und aktuelle Situation

Nach dem Ende der DDR musste auch diese Sektion des Vereins umgestaltet werden. Unterstützung erhielt der Verein dabei aus dem Enzkreis. Mit den Leichtathleten des LG ENZ 72 konnte man Erfahrungen austauschen, gemeinsam trainieren und Wettkämpfe austragen.

Die Abteilung Leichtathletik wurde ein Teil des Thüringer Leichtathletikverbandes und bekam von diesem 1991 erstmals die Anerkennung als Talentleistungszentrum. Im selben Jahr fand das 1. landesoffene Kinder- und Jugendsportfest auf dem Pfefferberg statt. Damit konnte man an die Leichtathletiktradition der BSG Lok anknüpfen und auch der Walter-Kluge-Gedächtnislauf wurde weiterhin durchgeführt. Gleichzeitig veranstaltete der Verein neue Sportfeste, z.B. 1995 das 1. Hallensportfest, 1996 den 1. Schmöllner Sprinter- und Springertag, 2002 das 1. Familiensportfest und die Kreismeisterschaften im Crosslauf. Wobei auch das jährliche Trainingslager z.B. in Lloret de Mar (Spanien) und das Sommerfest auf Bubingers Hof in Graicha im Veranstaltungskalender nicht fehlen durften.

Die Athleten des TuS nahmen außerdem an den verschiedensten Wettkämpfen teil, z.B. an den Meisterschaften der Vereine des Osterlandes, an den Kreismeisterschaften, am Köstritzer Werfertag, am Gößnitzer Leichtathletikmeeting oder an den Landesmeisterschaften in Erfurt.
Zu den derzeit erfolgreichsten Sportlern gehören z.B. Marcus Brieger, Bastian George, Carolin Witt, Katharina Witt, Kevin Kuhnert, Ben Derwel und Sabrina Köhler.

Schmöllner Sportler beim LG ENZ (2003)
Schmöllner Sportler beim LG ENZ (2003)
Trainingslager in Lloret de Mar in Spanien (2003)
Trainingslager in Llorett de Mar/ Spanien (2003)

Leider verließen 2009 einige Sportler mit Ihren Übungsleitern den TuS und gründeten den LSV Schmölln.

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